So geht’s: 5 Tipps für bessere Notizen in der Vorlesung

Das Wintersemester 22/23 hat begonnen und somit starten auch die ersten Vorlesungen. Ob präsent oder online, während der Vorlesung solltest du dir Notizen machen. Egal ob auf dem Tablet, Laptop, direkt ins Vorlesungsskript oder auf einem Block – je besser deine Notizen sind, desto weniger Nachbearbeitungsaufwand hast du.

Wir haben dir daher 5 Tipps zusammengestellt, wie du bessere Notizen in der Vorlesung mitschreibst.

1. Ablenkungen vermeiden: Handy weglegen

Für viele ist es fast schon eine Selbstverständlichkeit geworden, dass neben Block, Laptop und Stiften etc. auch das Handy mit auf den Tisch gelegt wird. Wir alle kennen es: Die Vorlesung zieht sich, der Professor bildet Schachtelsätze, du steigst aus und greifst zum Handy – Whatsapp-Nachrichten werden beantwortet und Instagram gecheckt. Das Smartphone stellt in dem Moment große Ablenkung dar und kann vermieden werden.

Daher unser Tipp: Pack dein Handy weg! Im besten Fall verschwindet es ganz unten in deiner Tasche, wo du es nicht siehst und es ein gewisser Aufwand wäre, es herauszuholen. So kommst du nicht in Versuchung und findest schneller in die Vorlesung zurück, auch wenn du mal ganz kurz abschweifen solltest.

2. Struktur in den Notizen schaffen: Über- und Unterüberschriften

Wenn es beim Mitschreiben in der Vorlesung mal schnell gehen muss, verliert man hinterher in den Aufzeichnungen leicht den Überblick. Versuche deshalb in deinen Notizen so gründlich wie möglich mit thematischen Über- und Unterüberschriften zu arbeiten. Je genauer du hier arbeitest, desto leichter fällt es dir später deine Mitschriften nachzuvollziehen und einen Leitfaden zu behalten. Außerdem solltest du während der Vorlesung nur in kurzen und knappen Stichpunkten mitschreiben, um Zeit zu sparen und eine Ordnung in deinen Aufzeichnungen zu behalten. Konzentriere dich auf die klausurrelevante Informationen, wichtige Buzzwords und Anekdoten, die du möglicherweise nicht so einfach in den Literaturempfehlungen wiederfindest. Strukturierte Notizen ersparen dir einiges an Zeit und Nerven in der Lern- und Klausurenphase!

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3. Hilfsmittel benutzen: Post-Its, Textmarker und Farbcodes

Um in deinen Notizen eine Struktur zu schaffen, kannst du zu weiteren Hilfsmitteln greifen. Damit sind haptische Hilfsmittel wie Post-Its oder Marker gemeint. Wenn du mit dem Laptop oder Tablet arbeitest, hilft dir hier ein Display-Stift oder eine mobile Maus, um die Mitschrift und das Kennzeichnen wichtiger Informationen zu erleichtern.

Hebe bereits in der Nachbereitung der Vorlesung wichtige Wörter, Stichpunkte und Informationen mithilfe eines Textmarkers hervor und klebe Post-Its mit einer bestimmten Farbe zu prüfungsrelevanten Absätzen. Generell empfehlen wir dir, mit Farbcodes zu arbeiten, da dies das Lernen erleichtert! In der Vorlesung wirst du dich an bestimmte Zeiträume, Definitionen etc. besser erinnern, wenn du dir die Farben im Skript ins Gedächtnis rufst.

Unsere Tipps gelten nicht nur für ausgedruckte Vorlesungsskripte, denn du kannst mithilfe verschiedener Programme und Funktionen auch auf deinem Tablet bestimmte Sätze einfärben und Seiten mit Lesezeichen markieren. Du findest diese beim Lernen einfacher wieder und musst nicht lange suchen in deinen Aufzeichnungen suchen.

4. Zeitdruck? Fragen bereits im Skript vermerken

Der Professor geht angesichts der Zeit rasch die Folien und somit auch die Vorlesung und du traust dich nicht, laut eine Nachfrage zu stellen? Hier können wir nur sagen: Trau dich trotzdem, deinen Mitstudierenden wird es nicht anders gehen.

Lässt der Dozent keine Fragen zu, vermerke dir die Fragen am Rand deiner Notizen. So kannst du in einer Übung, einem Tutorium oder Seminar diese Frage trotzdem noch stellen und musst nicht mühevoll die Literaturliste durchgehen oder das Internet durchforsten. Dein Problem gerät nicht in Vergessenheit und wenn du später deine Notizen durchgehst, hast du die Beantwortung immer vor Augen.

Student stellt Frage in Vorlesung
Überwinde deine Scheu und trau dich, deine Fragen in der Vorlesung, in Seminaren oder Übungen zu stellen. (© stock.adobe.com/Monkey Business)

5. Arbeite deine Notizen zeitnah auf

Unser letzter Tipp bezieht sich streng genommen nicht darauf, wie du am besten Notizen während der Vorlesung machst, ist aber mindestens genauso wichtig! Denn die Nachbearbeitung deiner Mitschriften ist unabdingbar für eine effektive Prüfungsvorbereitung! Bereits in den Tagen nach der Vorlesung solltest du deine Notizen noch einmal durchgehen und wichtige Informationen markieren, zusammenfassen und eventuell auch streichen. So hast du noch die Stimme des Dozenten im Gedächtnis und musst nicht später deine Notizen mithilfe von Google-Suchanfragen oder Literaturempfehlungen entschlüsseln.

Fazit: Finde in deinen Rhythmus!

Abschließend lässt sich sagen, dass es die einzig richtige Art und Weise, Mitschriften zu erstellen, nicht gibt. Du musst für dich selbst entscheiden, was dir am ehesten liegt und wie du optimal Notizen verfasst, um sie auch später für die Prüfungsvorbereitung nutzen zu können. Gib dir am Anfang des Studiums genügend Zeit, Arbeitsweisen und Methoden auszuprobieren und herauszufinden, wo deine Stärken und Schwächen liegen. Du musst nicht von der ersten Vorlesung an die perfekte Mitschrift erstellen und wirst dich im Laufe des Studiums kontinuierlich verbessern, denn alles ein stetiger Prozess.

Vergiss nicht: Du lernst zwar für dich, aber kannst dich auch mit anderen zusammentun und von deinen Freunden und Kommilitonen lernen.


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