Interview: Als Verkaufsberater bei Lehner Agrar

Was genau macht eigentlich ein Verkaufsberater? Welche Aufgaben gehören zum Arbeitsalltag und wie kommt man zu diesem Job?

Wir von agrajo.com durften mit dem Verkaufsberater Moritz Eberhardt von der Lehner Agrar GmbH sprechen und konnten ein paar spannende Insights in dieses Berufsbild und in die Sparte Saatgut, Pflanzenschutz, Düngemittel erlangen. Lies jetzt rein!

Seit wann bist du bei Lehner Agrar GmbH angestellt?

Moritz Eberhardt: Ich bin seit dem 1. April 2021 bei der Lehner Agrar GmbH angestellt.

Wie war dein Werdegang, bis du zu deiner Stelle bei Lehner Agrar kamst?

Moritz Eberhardt: Ich habe nach dem Abitur eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert und danach an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Landwirtschaft studiert. Nach dem Abschluss meines Studiums habe ich die Tätigkeit als Verkaufsberater im Unternehmen begonnen.

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Welcher Aufgabenbereich macht dir am meisten Freude bei deiner Arbeit als Verkaufsberater?

Moritz Eberhardt: Der fachliche Austausch mit Kunden und Kollegen bereichert meinen Arbeitstag, macht mir aufgrund der immer neuen Problemstelllungen und Lösungsansätze besonders Freude und erweitert auch meinen eigenen Horizont.

Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus?

Moritz Eberhardt: Als Landhandelsunternehmen ist der Arbeitsalltag bei uns sehr saisonabhängig. Momentan stehen bei Lehner Agrar die Beratung und der Verkauf von Pflanzenschutz und Düngemitteln im Vordergrund. Das heißt, wir beraten unsere Kunden vor Ort am Standort in Westerstetten oder telefonisch.

Zudem findet zurzeit die Auslagerung von Getreide und Raps statt. Hierfür müssen die Aufbereitung und Logistik koordiniert werden. Parallel dazu laufen bereits die Vorbereitungen für die Saatgutsaison. Als Marktführer für entspelztes Dinkelsaatgut in Deutschland sind wir hier hoch motiviert, beste Qualität zu produzieren. Dafür bereiten wir im Frühjahr unsere Entspelzung, Aufbereitung und die Organisation vor.

Was macht ein Anbauberater in der Landwirtschaft?

Wen fragt der Landwirt, wenn er sich nicht sicher ist, welche Sorte er am besten anbaut? In diesem Fall hilft der Anbauberater.

Was hat dich an deiner Stelle bei Lehner Agrar am meisten überrascht?

Moritz Eberhardt: Als Überraschung will ich es nicht unbedingt bezeichnen, allerdings werden flache Hierarchien und ein hohes Maß an Eigenverantwortung nicht nur beworben, sondern auch gelebt.

Haben du Tipps für Berufseinsteiger in deinem Berufsfeld? Inwieweit braucht man Vorwissen, um eine professionelle Beratung für diese Fachartikel durchführen zu können?

Moritz Eberhardt: Für Berufseinsteiger in meinem Berufsfeld bildet ein Studium im Agrarbereich oder eine vergleichbare Ausbildung die erforderliche Grundlage. Spaß am Pflanzenbau und die Motivation, sein Wissen dazu ständig zu erweitern, sind im Berufsalltag sehr hilfreich.

Gibt es besondere Herausforderungen in deinem Job?

Moritz Eberhardt: Im Hinblick auf den Pflanzenschutz sind die immer kleiner werdende Wirkstoffauswahl bei sich gleichzeitig häufenden Resistenzen eine Herausforderung, denen wir im Unternehmen auch mit unkonventionellen Methoden entgegnen. Beispielsweise bieten wir einen Hackstriegel zur Miete an, damit der Landwirt hiermit den chemischen Pflanzenschutz ergänzen oder teils ersetzen kann. Dies erfordert umfassende Beratung.

Neben fachlichen Herausforderungen wie dieser ist insbesondere die Saatgutproduktion eine Herausforderung für das gesamte Team. Während die Erfassung des Konsumgetreides läuft, wird bereits Dinkel entspelzt, aufbereitet und ausgeliefert.

Fallen dir charakterliche Eigenschaften ein, die hilfreich für deinen beruflichen Alltag?

Moritz Eberhardt: Für den Beruf als Verkaufsberater ist eine gute Selbstorganisation, Belastbarkeit und der Wille, eigene Ideen einzubringen, hilfreich.

Bist du der Meinung, dass eine Leidenschaft für Saatgut, Pflanzenschutz und Düngemittel ein Muss für diese Arbeit ist?

Moritz Eberhardt: Eine Leidenschaft für Pflanzenbau ist sicher ein Muss. Diese sehe ich aber nicht auf klassischen Pflanzenschutz und Düngung beschränkt.

Warum ist deiner Meinung nach die Lehner Agrar GmbH ein guter Arbeitgeber?

Moritz Eberhardt: Ich halte die Lehner Agrar GmbH für einen zukunftsgerichteten Arbeitgeber, da neben der klassischen Landhandelstätigkeit auch viele andere Projekte verfolgt und umgesetzt werden. Ein eigenes Versuchswesen, eigene Saatgutproduktion und eine Beratung auf Augenhöhe bilden dafür die Basis. Dies macht die Abwechselung der Jobs im Unternehmen aus, die über die reine Beratungs -und Verkaufstätigkeit hinaus gehen. Ein familiäres Betriebsklima und eine leistungsgerechte Vergütung runden die Tätigkeit eines Verkaufsberaters bei der Lehner Agrar GmbH ab.


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